Neuigkeiten: Stadtbücherei Östringen

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Jonas Melcher informierte sich über das Berufsbild eines Bibliothekars und staunte …

Bericht über meine Praktikumszeit in der Stadtbücherei Östringen

Zum Kennenlernen des Bibliothekar Berufs habe ich ein sechs-wöchiges Praktikum in der Stadtbücherei Östringen absolviert und dabei die grundlegendsten Aufgaben eines Bibliothekars in einer Kleinstadt- Bibliothek auszuführen gelernt (zumindest unter Aufsicht). Erwartet hatte ich dabei jedoch nur Aufgaben, wie das Einstellen der Bücher, das Ausleihen der Bücher an die Besucher und das Katalogisieren neuer Bücher, also nur die wirklich typischen Aufgaben, die einem sofort beim Gedanken an den Beruf Bibliothekar einfallen. Es war dann unerwartet zu erfahren, was für weitere Aufgaben es noch gibt. Jeden Monat gibt es ein Büchereirätsel für die Schüler von 9-13 Jahren, dass von der Bücherei entwickelt und ausgewertet werden muss, und ich kann euch sagen, es ist gar nicht so einfach, ein Rätsel in der richtigen Schwierigkeit für Kinder zu gestalten. Es gibt auch immer zwei oder drei Thementische, an denen Medien zu einemaktuellen Thema ausgestellt werden, wie z.B. das Thema „Europa „ zu den Europawahl im vergangenen Mai oder das Thema „Wald“ zum Frühling. Regelmäßig gibt es auch Events wie der Bücherflohmarkt, Buchvorstellungen, Vorlesestunden, den Lesefuchs-Club. Viele Gruppen aus den Kindergärten und den Schulen besuchen die Stadtbücherei regelmäßig oder bekommen eine Einführung.. Für einige dieser Events konnte ich bei der Vorbereitung und beim Aufräumen helfen, sowie bei der Planung und Durchführung zuschauen. Sehr überraschend war dann die Pausenaufsicht, wo ich aufpassen müsste, dass die Schüler in ihren Pausen in der Bibliothek nichts essen und auch keinen Unfug anstellen. Und das war auch neu für mich: die Stadtbücherei hat seit kurzem auch Tonies im Bestand. Das sind Hörspielfiguren (von denen ich vorher noch nie gehört habe). Die Sachbücher sind nach der Allgemeinen Systematik für öffentliche Bibliotheken (ASB) katalogisiert und aufgestellt. Da diese in vielen öffentlichen Büchereien angewendet wird, werde ich mich nun bestimmt bei der Sachbuch-Suche bei meinem nächsten Bücherbesuch leichter tun. Alles in allem war das Praktikum eine tolle Erfahrung mit freundlichen Leuten. Nicht so toll waren nur die Anfahrt, die ich wegen der Baustellen mit dem Fahrrad wagen musste.(Anmerkung der Büchereileiterin: Jonas wohnt in Bad Schönborn). Aber so ein bisschen Training mit Fahrrad ist ja auch nicht schlecht. Diesen Bericht zu schreiben ist auch ein Training und wird ja wohl auch von anderen gelesen - kurzes Schütteln um den Gedanken wieder loszuwerden. Als kleines Wort zum Schluss, das Büchereinstellen kann ich übrigens nur empfehlen, besonders wenn man das Alphabet auffrischen oder Auswendiglernen will. So oft wie ich das Alphabet in den sechs Wochen des Praktikums angewendet habe, habe ich das seit meiner Grundschulzeit nicht mehr gebraucht. (jon - der (jetzt ehemalige) Praktikant)

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