Aktuelles/Corona-Tipps: Stadtbücherei Östringen

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Artikel vom 09.03.2021

„Wie schön, dass wir wieder in die Bücherei kommen können“

Ausleihsteigerung, Leserrückgang – Stadtbücherei Östringen in Corona-Zeiten 2020/21

Die Stadtbücherei Östringen hat im vergangenen Jahr trotz Schließzeiten durch die Corona-Pandemie wieder steigende Ausleihen verzeichnet. Die Ausleihe stieg um 4 % auf eine Gesamtentleihe von rund 109.000 Entleihungen. Allein in den Monaten September, Oktober und November ist die Ausleihe vor Ort deutlich angestiegen. „Wenn die Pandemie etwas Gutes hat, dann dass die Menschen wieder mehr Zeit zum Lesen haben“, so Büchereileiterin Carola Zabler. Besonders eindrucksvoll zeigte sich die Ausleihsteigerung auch in der Onleihe – also der Möglichkeit digital zu entleihen bzw. downzuloaden. Leser*innen, die die Onleihe nutzen, haben im Jahr 2020 fast 11.000 elektronische Medien entliehen, was einer Ausleihsteigerung von 22% entspricht.
Im ganzen Onleihe-Verbund „ebooks % more“ – die Stadtbücherei kooperiert hier mit 20 anderen Bibliotheken im Raum Mittlerer Oberrhein  - stieg die Ausleihe um 26% auf rund 307.000 Downloads.
Deutlich zurückgegangen  um 17% dagegen ist die Zahl der aktiven Leser*innen, bei den Kindern unter 12 Jahren gar um 26%. Aber auch das ist mit großer Wahrscheinlichkeit auf die Corona-Pandemie zurückzuführen, vermutet das Büchereiteam. Die Schüler‘*innen der Schulen konnten die Bücherei während der Schulzeit weniger oft nutzen. Um Kontakte zu reduzieren kam nicht die ganze Familie in die Stadtbücherei, sondern ein Familienmitglied holte Medien oder bestellte Medien für die ganze Familie. Daher wurden viele Leseausweise nicht aktiv, d.h. mit mindestens einer Ausleihe pro Jahr, genutzt.
In der Schließzeit im Frühjahr 2020 richtete die Stadtbücherei einen Medienbestell- und Abholservice ein. Gerade die Vielleser nutzen diesen Service nach zögerlichem Anfang intensiv. Das Angebot Medien auch direkt nach Hause zu liefern wurde allerdings kaum in Anspruch genommen.
Im Mai 2020 konnten die Bibliotheken als einer der ersten Einrichtungen wieder öffnen. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung wurde ein Hygienekonzept erarbeitet. „Wie schön, dass wir wieder in die Bücherei kommen können“, war ein oft gehörter Satz. Wartezeiten wurden von den Leser*innen geduldig hingenommen. „Man war einfach froh, ein bisschen „Normalität“ leben zu können“, war der Eindruck des Büchereipersonals.
Seit dem zweiten Lockdown heißt es wieder „Click & Collect“.  Die ersten Medienwünsche kamen schnell per Email oder Anruf herein. Die Medien werden  vom Bücherpersonal herausgesucht und können dann zum vereinbarten Zeitpunkt direkt vor der Bücherei am  Ausgabetisch mitgenommen werden. Auch die Rückgabe von Medien ist kontaktlos möglich. Damit die Leser*innen sich nicht um Verlängerungen während der langen Schließzeiten kümmern müssen, werden die Rückgabedaten automatisch für alle verlängert. Damit entstehen für die Leser*innen auch keine Mahngebühren.
Als Appetithäppchen bietet die Stadtbücherei an,  die digitalen Medien drei Monate kostenlos zu testen. Auch die Anmeldung für einen Leseausweis ist unkompliziert über das Anmeldeformular auf der Homepage der Stadtbücherei, per Email oder telefonisch möglich.
Pandemiebedingt ist natürlich auch der Rückgang der Veranstaltungs- und Führungszahlen im Jahr 2020 zu erklären. Fast 60% der Veranstaltungen mussten entfallen. Projekte wie die offene Fischer-AG und die Einrichtung einer „Technothek“ mussten verschoben werden. Für 2021 will die Stadtbücherei auch im Veranstaltungsbereich digitale Angebote machen. (zab)

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